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Laufen - mein Leben
Gerd Müller aus Havelberg
   
   
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nochmal Christine
nochmal Christine

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17.11.2017

Aktuelles Gewicht: 67,0 kg     




Meine Einstellung zum Laufen hat sich nach dem 100. in Bremen etwas gewandelt! Es war wirklich DAS große Ziel, daß ich über (ja) Jahrzehnte im Auge hatte und das ich erreichen wollte!

Jetzt habe ich es geschafft und ich gehe alles etwas ruhiger an. Ich brauche mir und niemandem mehr etwas zu beweisen.

Es gab relativ große Erfolge, es gab Niederlagen und Einbrüche! Aber das Laufen hat immer Spaß und Freude gemacht - es hat mir echte Befriedigung gegeben und....das Wichtigste: Es hat mich gesund, fit und leistungsfähig gehalten!

Nur noch diese Bedeutung wird der Laufsport in Zukunft für mich haben.
Ich will versuchen, gesund zu bleiben.

Ziele stecken und Leistung anstreben wird es für mich nur noch in meiner bisherigen "Ersatzsportart" (Tischtennis) geben.

Das Laufen dient der Gesundheit! Um meine große Ausdauer an der grünen Platte weiterhin auszunutzen zu können, möchte ich aber meine Fähigkeit erhalten, zumindest die Halbmarathon-Strecke laufend bewältigen zu können.


Nach ZWEI Wochen Laufpause (nicht Sportpause) war ich heute wieder unterwegs. 11,6 km bei gutem Laufwetter.


Verhaltensratschlag für Läufer und Jogger:

Zum zweiten mal in meiner Läufer"karriere" standen mitten im Wald bei Wöplitz plötzlich etwa 30 m vor mir zwei große Hunde. Sie knurrten. Ich blieb stehn, schaute sie an und begann nach etwa 1 Minute langsam auf sie zu zu gehen. Sie gingen auch zurück. In dem Moment hatte ich "gewonnen". Mein lautes Kommando "Ab" brachte sie dazu, zu verschwinden. Es ist schon gut, wenn man sich mit Hunden auskennt und sich so weit beherrschen kann, wirklich keine Angst zu zeigen.




"www.streakrunning.de"

Streak Nummer 1:  15. September 2008 bis 24. September 2010
                              (740 Tage/6537,8 km/8,83 km/d)

Streak Nummer 2:   7. Dezember 2010 bis 22. Mai 2011
                             
(167 Tage/1398,8 km/8,38 km/d)

Streak Nummer 3:  29. Dezember 2011 bis 9. September 2012
                             
(256 Tage/2382,8 km/9,31 km/d)

Streak Nummer 4:  10. November 2013 bis 4. Februar 2014
                              (87 Tage/918,9 km/10,56 km/d) - Abbruch wegen
                              Magen/Darm und erhöhter Temperatur!

Streak Nummer 5:   9. Februar 2014 bis 10. Februar 2015
                              (366 Tage/3947,9 km/10,97 km/d) - geplanter Abbruch



Erfahrungen mit dem „Täglich-Laufen“ – dem „Streakrunning“



Im September 2008 geriet ich beim Surfen auf die Seite des Forums der Streakrunner.

Auf die Seite der „Verrückten“, die glauben, dass es gut ist, jeden...wirklich jeden....

Tag die Laufschuhe zu schnüren. Jeden Tag mindestens 1,6 km laufen (nicht walken).

Bis dahin war ich der Meinung, dass das nicht gut sein konnte, denn zu einem guten und richtigen Training gehört neben der kontrollierten Belastung auch die Erholung.

Wer diese vergisst, gerät unweigerlich ins Übertraining. Ich kann ein Lied davon singen, denn einmal hatte es mich schon erwischt und ich brauchte annähernd ¼ Jahr, um wieder zu gewohnter Leistungsfähigkeit zu finden.

Doch ich blieb als stiller Beobachter ein paar Tage Gast im Forum und informierte mich über Vor- und Nachteile sowie über den Weg einzelner Sportler vom Läufer zum Täglich-Läufer.  

Ich erkannte, dass es nicht uninteressant war und begann, ernsthaft darüber nachzudenken.

Jetzt bin ich seit über 480 Tagen Mitglied im Forum, also „Täglich-Läufer“ !

Ich habe bisher keinen Tag bereut. Auch wenn es manchmal etwas Überwindung kostet. Besonders trifft das zu, wenn ich 4 Nachtschichten hintereinander habe.

Es kommt nicht mehr die Frage auf: Laufe ich, oder nicht ? Wieviele Tage mache ich Pause nach einer starken Belastung ? Es ist ganz einfach – ich laufe jeden Tag !

Meine anfängliche Befürchtung, dass ich meiner empfindlichen Sehne damit eventuell zu viel zumuten würde, hat sich bisher als gegenstandslos erwiesen.

Das Gefühl des „Eingerostetseins“ nach 2 oder 3 Tagen Pause gibt es nicht mehr.

Und?  Was ist mit dem Übertraining?

Völliger Blödsinn – anstatt der sonstigen Ruhetage laufe ich eben wirklich nur im Bereich der Mindestforderung von einer englischen Meile. Nicht umsonst hat der Erfinder des „Streakens“, der Engländer Ron Hill diese so gering festgelegt.

Seit ich täglich laufe, fühle ich mich viel besser. Die Erholungsphase nach der Saison 07/08 habe ich auch mit dem täglichen Laufen eingehalten. Mit einem entscheidenden Unterschied:

Ich habe meine Grundausdauer nicht verloren, mein „Kampfgewicht“ des Sommers gehalten und mich trotzdem gut erholt und regeneriert.  

Ich gehe davon aus, dass die positive Wirkung erst im Verlauf der neuen Saison richtig deutlich wird.

So ganz nebenbei ist es auch eine wunderbare Art, sich etwas in Selbstdisziplin zu üben.

Diese kann man im Sport und im Leben allgemein gut gebrauchen.

Es ist auch schön zu sehen, wie die Zahl der Tage, die man ohne auszusetzen läuft, immer mehr ansteigt. Dieses Band von Tagen - der „Streak“- reisst, wenn auch nur ein Tag ausgesetzt wird. Dann beginnt man eben neu. Natürlich ist jeder bestrebt, so lange wie möglich durchzuhalten. Doch wenn die Gesundheit absolut nicht mitspielt, wäre es unvernünftig, diese aufs Spiel zu setzen !

Der Spitzenreiter im Forum läuft nun seit über 3000 Tagen und der Erfinder Ron Hill (ehemaliger Marathonläufer aus England) seit 1964 !!!   

Ach....beinahe vergessen:   Die ganze Sache läuft ohne jede Kontrolle auf der Basis eines Ehrenkodex !

Ich bin ziemlich sicher, dass jeder, der sich einmal zum Streaken entschlossen hat, absolut ehrlich -auch zu sich selbst- ist !

Aber jeder profitiert ungemein von der  TÄGLICHEN  BEWEGUNG  !!        





Warum führe ich meine Homepage ?

Ich betone hier nochmals, dass ich niemals so eine Seite führen würde um mich selbst darzustellen oder anzugeben. Ganz realistisch habe ich meine Entwicklung als Mensch und als Läufer dargestellt.

Mit meiner Seite will ich andere dazu animieren, mit dem Ausdauersport zu beginnen um dadurch fit und gesund zu werden und zu bleiben.

Ich habe schon viele Gleichgesinnte kennengelernt und von ihnen gelernt, wie ich auch von meinen Erfahrungen gern weitergebe. Denn eines ist sicher:   Im Laufsport lernt man nie aus !!!

 
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