| 06.02.12 |
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Aktuelles Gewicht: 65,0 kg
Die neue Saison begann am 30. Oktober 2011.
Einiges möchte ich in der neuen Saison ändern. Ich werde noch mehr Umfang laufen. Über die 12 Stunden von Fröttstädt, den SM beim Rennsteiglauf und den Thüringenultra will ich mich in die Lage bringen, einen anständigen 24 Stunden Lauf in Bernau zu absolvieren!
Wer weiss, wie lange ich dazu überhaupt noch in der Lage sein werde. Heute war es 3 Grad "wärmer" - nur minus 14 Grad! Dafür etwas höhere Luftfeuchtigkeit und ein wenig Wind. 2 Stunden und 3 Minuten war ich unterwegs und habe dabei 17 km zurückgelegt. 260 Höhenmeter habe ich dabei überwunden. So lange bin ich bei solchen Temperaturen noch nie gelaufen! Dabei hatte ich nicht mal kalte Hände (bei mir echt erstaunlich). Nur an der Nase wurde es gegen Schluß doch etwas sehr kalt - obwohl alles abgedeckt war. Was ziehe ich denn als eigentlicher Wärmeläufer bei solchem Wetter an? Folgendes hat sich durch lange Jahre für mich als ideal erwiesen: Dicke Strickmütze, die die Ohren komplett bedeckt. Kinn mit Tuch oder evtl. langem Kragen abdecken - ab etwa -15 Grad auch den Mund. Dünne Stoffhandschuhe und darüber Fäustlinge. 2 oder sogar 3 dünne Laufshirts übereinander und darüber die übliche Winterlaufjacke. 2 Slips übereinander, darüber die normale enge Winterlaufhose. Bei ganz tiefen Temperaturen darüber noch eine weite Jogginghose. So gekleidet habe ich eigentlich noch nie beim Laufen im strenen Frost gefroren. Übrigens: Eine Lunge, die gesund und fit ist, kann ganz locker Temperaturen unter minus 10 Grad verkraften. Man sollte nur nicht gerade eine Tempoeinheit laufen und ab etwa minus 15 Grad auch den Mund mit einem Tuch abdecken! "www.streakrunning.de" Streak Nummer 1: 15. September 2008 bis 24. September 2010 (740 Tage/6537,8 km/8,83 km/d) Streak Nummer 2: 7. Dezember 2010 bis 22. Mai 2011 (167 Tage/1398,8 km/8,38 km/d) Streak Nummer 3: ab 29.12.2011 Erfahrungen mit dem „Täglich-Laufen“ – dem „Streakrunning“ Im September 2008 geriet ich beim Surfen auf die Seite des Forums der Streakrunner. Auf die Seite der „Verrückten“, die glauben, dass es gut ist, jeden...wirklich jeden.... Tag die Laufschuhe zu schnüren. Jeden Tag mindestens 1,6 km laufen (nicht walken). Bis dahin war ich der Meinung, dass das nicht gut sein konnte, denn zu einem guten und richtigen Training gehört neben der kontrollierten Belastung auch die Erholung. Wer diese vergisst, gerät unweigerlich ins Übertraining. Ich kann ein Lied davon singen, denn einmal hatte es mich schon erwischt und ich brauchte annähernd ¼ Jahr, um wieder zu gewohnter Leistungsfähigkeit zu finden. Doch ich blieb als stiller Beobachter ein paar Tage Gast im Forum und informierte mich über Vor- und Nachteile sowie über den Weg einzelner Sportler vom Läufer zum Täglich-Läufer. Ich erkannte, dass es nicht uninteressant war und begann, ernsthaft darüber nachzudenken. Jetzt bin ich seit über 480 Tagen Mitglied im Forum, also „Täglich-Läufer“ ! Ich habe bisher keinen Tag bereut. Auch wenn es manchmal etwas Überwindung kostet. Besonders trifft das zu, wenn ich 4 Nachtschichten hintereinander habe. Es kommt nicht mehr die Frage auf: Laufe ich, oder nicht ? Wieviele Tage mache ich Pause nach einer starken Belastung ? Es ist ganz einfach – ich laufe jeden Tag ! Meine anfängliche Befürchtung, dass ich meiner empfindlichen Sehne damit eventuell zu viel zumuten würde, hat sich bisher als gegenstandslos erwiesen. Das Gefühl des „Eingerostetseins“ nach 2 oder 3 Tagen Pause gibt es nicht mehr. Und? Was ist mit dem Übertraining? Völliger Blödsinn – anstatt der sonstigen Ruhetage laufe ich eben wirklich nur im Bereich der Mindestforderung von einer englischen Meile. Nicht umsonst hat der Erfinder des „Streakens“, der Engländer Ron Hill diese so gering festgelegt. Seit ich täglich laufe, fühle ich mich viel besser. Die Erholungsphase nach der Saison 07/08 habe ich auch mit dem täglichen Laufen eingehalten. Mit einem entscheidenden Unterschied: Ich habe meine Grundausdauer nicht verloren, mein „Kampfgewicht“ des Sommers gehalten und mich trotzdem gut erholt und regeneriert. Ich gehe davon aus, dass die positive Wirkung erst im Verlauf der neuen Saison richtig deutlich wird. So ganz nebenbei ist es auch eine wunderbare Art, sich etwas in Selbstdisziplin zu üben. Diese kann man im Sport und im Leben allgemein gut gebrauchen. Es ist auch schön zu sehen, wie die Zahl der Tage, die man ohne auszusetzen läuft, immer mehr ansteigt. Dieses Band von Tagen - der „Streak“- reisst, wenn auch nur ein Tag ausgesetzt wird. Dann beginnt man eben neu. Natürlich ist jeder bestrebt, so lange wie möglich durchzuhalten. Doch wenn die Gesundheit absolut nicht mitspielt, wäre es unvernünftig, diese aufs Spiel zu setzen ! Der Spitzenreiter im Forum läuft nun seit über 3000 Tagen und der Erfinder Ron Hill (ehemaliger Marathonläufer aus England) seit 1964 !!! Ach....beinahe vergessen: Die ganze Sache läuft ohne jede Kontrolle auf der Basis eines Ehrenkodex ! Ich bin ziemlich sicher, dass jeder, der sich einmal zum Streaken entschlossen hat, absolut ehrlich -auch zu sich selbst- ist ! Aber jeder profitiert ungemein von der TÄGLICHEN BEWEGUNG !! Warum führe ich meine Homepage ? Ich betone hier nochmals, dass ich niemals so eine Seite führen würde um mich selbst darzustellen oder anzugeben. Ganz realistisch habe ich meine Entwicklung als Mensch und als Läufer dargestellt. Mit meiner Seite will ich andere dazu animieren, mit dem Ausdauersport zu beginnen um dadurch fit und gesund zu werden und zu bleiben. Ich habe schon viele Gleichgesinnte kennengelernt und von ihnen gelernt, wie ich auch von meinen Erfahrungen gern weitergebe. Denn eines ist sicher: Im Laufsport lernt man nie aus !!! |
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akt. Bemerkungen 

