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Laufen - mein Leben
Gerd Müller aus Havelberg
   
   
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Hallenmarathon Senftenberg - 19.01.2013

Hallenmarathon - eine völlig neue Erfahrung!

 

 

Diese Erfahrung fehlte mir noch in meiner Liste der Marathons und ich wollte das ändern.

Also hatte ich mich für den Lauf in der Leichtathletikhalle in Senftenberg rechtzeitig angemeldet und auch Unterkunft in einer Pension bestellt.

 


 

70 Starter war das Limit und diese waren am 19. Januar 2013 um 18 Uhr auch am Start!

 

Ich war bereits am 18. angereist, um am Wettkampftag ausgeruht an den Start gehen zu können. So war es mir möglich, bereits am Vormittag in der Halle zu sein und die Startunterlagen abzuholen.

 

Natürlich zog ich mir auch schnell mal die Laufschuhe an um die Runde zu begutachten.

Ich war erschrocken! So eine starke Kurvenüberhöhung hatte ich bisher in noch keiner Halle gesehen. Nur ca. 50 cm ganz innen waren eben, der Rest stieg steil nach oben an. Man hatte sogar Mühe, da normal zu stehen.

Na ja, aber das Problem hatten ja alle!

 

Der Nachmittag war schnell vorüber und die Startzeit herangerückt. Kurz davor wechselte ich noch einige nette Worte mit dem einzigen Mitkonkurrenten in der M65. Er war 2010 seinen 400. Marathon gelaufen, wie man auf seinem Shirt lesen konnte.

Dahin komme ich definitiv nicht mehr!

 

Der Start erfolgte und ich lief deutlich unter einem 6:00 Schnitt an. Die 10 km konnte ich in ca. 56 Minuten absolvieren. ich fühlte mich auch prächtig!

 

Belastend war, dass man zu einem sehr unrhythmischem Lauf praktisch gezwungen war.

Um zu vermeiden, in der 180 Grad-Kurve auf die Schräge zu müssen (tat zunehmend weh), musste man langsamere Läufer entweder vor der Kurve noch schnell überholen, oder sich hinter ihnen auf dem schmalen ebenen Stück einreihen und dementsprechend abbremsen und nach der Kurve wieder antreten.

Dieses Problem zog sich durch den ganzen Lauf. Natürlich gab es auch Runden, in denen man ungehindert durchlaufen konnte, aber es belastete doch ganz schön!

 

Der Tartanbelag war auch schon ziemlich alt und dementsprechend hart, so dass bereits bei etwa 20 km meine Fußsohlen zu brennen anfingen. Besonders schlimm war es, wenn man doch mal in die Schräge musste - da schmerzte es direkt.

Aber das Problem hielt sich in Grenzen und wenn ich mal stehen blieb um zu trinken, ging der Schmerz schnell zurück.

 

Einen sich anbahnenden Muskelkrampf in der rechten Wade bekam ich mit einer Salztablette schnell wieder in den Griff!

 

So war es doch ein wenig überraschend für mich, dass ich trotz relativ wenig Training (Tempo erst begonnen, richtig lange Einheiten fehlen noch völlig), ohne Krise durchlaufen konnte. Im Nachhinein muss ich wieder sagen (wie in Frankfurt), dass ich zu vorsichtig war. Es wäre mehr drin gewesen.

Das bemerkte ich daran, dass ich die letzte Runde nochmals deutlich beschleunigen konnte.

 

Doch besser so, als völlig einzubrechen und eine schlechte Erfahrung zu machen.

So kann ich sagen: Ich war zufrieden - das macht Hoffnung für den Rest des Jahres!

 

Der Vollständigkeit halber noch das Ergebnis:   4:21:16 h - Gesamt:  40. (70)  AK m65: 1. (2)

 

 

 

Gerd!

 

 

 

 
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